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Iseabail O'Sullivan

 
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Iseabail



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 10.09.2013
Beiträge: 19


Wohnort: CH
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BeitragVerfasst am: 14.08.2014 09:44    Titel: Iseabail O'Sullivan Antworten mit Zitat

Es war ein rauer Herbstmorgen,  der mein ganzes Leben veränderte.  Die Sachsen kam früh, noch vor dem Morgengrauen, als meine Familie und ich noch im Bett lagen und schliefen. Sie kamen lautlos über die Küste und stürmten das Haus, noch bevor wir wussten wie uns geschah. Als sie uns aus den Betten rissen, und wir in die Gesichter dieser Wahnsinnigen blickten, hätte ich mir nicht träumen lassen, den heutigen Tag  noch zu erleben...
Sie zogen uns zu ihren Boten, welche am Strand lagen, meine Eltern in das eine Boot, mich in das Andere. Ich versuchte mich zu befreien, zerrte an den uns mittlerweile angelegten Stricken, doch sie sassen zu fest. Und als ich nach ihnen rief, schlug mir einer der Männer so hart ins Gesicht, dass alles um mich herum schwarz wurde.
Das Nächste, an das ich mich erinnern kann ist, dass ich in einer dunklen Hütte aufwachte, meine Wange schmerzte, und als ich sie betastete konnte ich das getrocknete Blut fühlen. Ich versuchte mich zu beruhigen, und wartete darauf, dass sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnen würden. Als das Schwarz der Nacht zu verschiedenen Grautönen wurde konnte ich das Strohlager erkennen, auf dem ich lag, und am anderen Ende des Raumes stand ein kleiner Tisch mit einem Stuhl. Abgesehen davon war der Raum leer. Wo bin ich nur, schoss mir durch den Kopf, und wo sind meine Eltern.
Ich weiss nicht, wie lange ich in diesem Raum gefangen war, denn er hatte keine Fenster, sodass kein Tageslicht hinkam, der mir ein Gefühl hätte vermitteln können, ob es Tag war oder Nacht. Ich verbrachte die Zeit damit meine Fesseln zu überprüfen, doch jeden Versuch sie zu lockern zog sie stärker an, und so gab ich schliesslich auf und erinnerte mich stattdessen an die Geschichten, die mir meine Mutter zum Einschlafen erzählt hatte. Ich redete vor mich hin und schlief. Doch die Nächte waren lang und unruhig. Oft wachte ich auf, noch in Erinnerung was ich geträumt hatte. Von meinem Zuhause, von der Küste und von meiner Familie. Einmal sassen wir an unserem Tisch, und assen alle zusammen, nachdem mein Vater endlich vom Angeln zurückgekehrt war. Oder ich spazierte den Strand entlang und sammelte Muscheln, aus denen ich Schmuck herstellte, welche wir mit wandernden Familien tauschen konnten. Doch am Schlimmsten war der Traum, als ich zusammen mit meiner Mutter vor dem Feuer sass, jede ihre Näharbeit in den Händen. Wir erzählten uns dazu Geschichten, Märchen oder was der Tag  gebracht hatte, währenddessen Vater auf seinem Stuhl sass und die Fischernetze ausbesserte. Wie hatte ich diese Abende geliebt, doch immerzu wurden sie unterbrochen von angreifenden Sachsen, die mein Zuhause in Brand gesteckt hatten, und ich wachte verschreckt und weinend  auf.

Das ist jetzt schon viele Jahre her, und ich bin kein kleines Kind mehr. Ich war mit den Sachsen aufgewachsen. Erst hatte ich kleine Arbeiten im Haus erledigt, wo ich angebunden war. Und als sie keine Angst mehr haben mussten, dass ich fortlaufen würde, nahmen sie mir die Fesseln ab und ich bekam andere Arbeit. Ich holte Wasser vom Brunnen, half beim Kochen oder hielt das Haus in Ordnung.
Sie schlugen mich nicht mehr, und gaben mir Kleidung, als ich zu gross für meine Eigene wurde. Ich konnte mich diesbezüglich nicht beschweren, und doch fehlte mir etwas. Geborgenheit, Liebe. Und ich konnte nicht vergessen, dass es die Sachsen gewesen waren, die mir das alles genommen hatten. Mein Zuhause, meine Familie.

Eines Morgens gab es kurze Rufe von den Spähern, eine Gruppe Reiter käme gerade wegs in ihre Richtung, und sie würden keine befreundeten Farben tragen. So griffen die angriffslustigen Sachsen nach ihren Waffen, und legten sich hinter den Dünen auf die Lauer. Ich begriff, dass die Fremden in die Falle gehen würden, und schlich unbemerkt an den Männern vorbei auf eine Düne. Ich machte Zeichen mit meinen Armen und rief ihnen zu, sie sollen umkehren. Sogleich stürmten die Sachsen hinter ihren Dünen hervor und rannten auf die Reiter zu. Einer kam zu mir und zerrte mich an den Haaren zurück ins Lager, wo er mich den Frauen übergab, welche mich in der Hütte anbanden und dann ruhig ihren Männern beim Kämpfen zusahen. Sie schienen nicht damit zu rechnen, dass diese unterliegen würden. Doch als immer weniger der Sachsenmänner standen, brach ein Tumult aus, sie rannten durch die Hütten, packten in aller Eile Decken und Essen und liefen davon, nur mich liessen sie zurück. Und ich wäre vermutlich für immer in dieser Hütte angebunden geblieben, hätten nicht einige der Reitertruppe die Siedlung durchsucht, nachdem die Sachsen besiegt oder geflüchtet waren.
Eine Frau betrat die Hütte, in der ich angebunden war, und kam langsam zu mir. Mit ruhiger Stimmte sprach sie auf mich ein und stellte sich mir vor. Das war der Tag, an dem ich Caitlin von den Saorsa begegnete.

Sie löste meine Fessel, half mir auf die Beine und führte mich aus der Hütte. Caitlin war nicht alleine gekommen. Noch einige Männer waren in ihrer Begleitung. Als die ganze Siedlung durchsucht worden war, bestieg man die Pferde und brach auf. Ich warf einen letzten Blick auf die verlassene Siedlung, in der ich so viele Jahre verbracht hatte, doch ohne Bedauern. Ich hatte nie erfahren, was die Sachsen meinen Eltern angetan hatten, und hatte ihnen nie verziehen. Ich wusste nicht, was das Leben mir bereithielt, doch ich wusste, dass es nicht mehr schlimmer kommen würde. So schaute ich nach vorne, in die Zukunft. Im Laufe unserer Reise teilte sie mir mit, dass sie auf dem Weg in die Lande der Drachen waren, und ich sie gerne begleiten könne, einzige Bedingung war, meinen Teil zum Lager beizutragen. Mir wurden ihre Begleiter vorgestellt, ihre Tochter Thirrin aber auch die Männer der MacFarley's, welche nicht viele Fragen über meine Vergangenheit stellten und mich von Anfang an akzeptierten. Ich versuchte mich nützlich zu machen und schon bald schloss ich alle in mein Herz. Ich erlaubte mich den Gedanken, eine neue Familie gefunden zu haben.

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Caitlin
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Beiträge: 819


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BeitragVerfasst am: 14.08.2014 10:48    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Liebe Iseabail,

es wird für Dich immer einen Platz in meiner Halle geben, so Du ihn denn möchtest. Es war mir eine Ehre, Dich in den Drachenlanden an meiner Seite gehabt zu haben!

_________________
Lieber stehend sterben,
als kniend leben !!!

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BeitragVerfasst am: 14.08.2014 10:48    Titel: Re:


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Iseabail



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
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Beiträge: 19


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BeitragVerfasst am: 14.08.2014 14:19    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Es war eine so tolle Woche, ich bin riesig dankbar Teil deiner Gruppe zu sein und dass ich so viele unglaublich nette Menschen kennen lernen durfte. Und sofern es mir möglich ist, würde ich sehr gerne nächstes Jahr wieder mit dabei zu sein :)

Vielen vielen lieben Dank, hab euch alle wirklich ins Herz geschlossen :)

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Caitlin
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Beiträge: 819


Wohnort: Bavaria
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BeitragVerfasst am: 14.08.2014 16:58    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Hey Liebes, das geht uns mit Dir nicht anders. Natürlich kannst Du nächstes Jahr wieder mit uns spielen und lagern. Du bist eine echte Bereicherung für die Gruppe. Und zur "Familie" gehörst Du ja jetzt ohnehin schon!!!  :good:
_________________
Lieber stehend sterben,
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BeitragVerfasst am: 14.08.2014 16:58    Titel: Re:


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